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"Das Leben ist Veränderung", sprach der Stein zum Schmetterling und flog davon...

Reiseberichte 2025 / 2026

 

Ich habe die Seiten aufgeteilt, damit das Laden hoffentlich etwas schneller geht. Die Bilder der Seite "Fotos und Inspirationen" sind auf den Seiten der Reiseberichte sowieso zu sehen.

Sorry, dass es mit den Berichten so lange gedauert hat. Aber das Internet in Spanien war zuletzt so langsam, dass nichts mehr hoch zu laden ging!

Aber wie gehabt, geht´s jetzt nun weiter mit dem Neuesten ganz oben. 

 

Der nächste Ausflug ging zum Castillo de Santa Ana in der Nähe von Roquetas de Mar.
















Als nächstes ging es zum Aquarium Costa de Almeria.

23 € pro Person für den Eintritt sind etwas viel. Aber wenn man sich Zeit lässt, kann man diversere Fütterungen ansehen und so bis zu vier Stunden in dem Aquarium verbringen. Wenn es einem pressiert ist man in einer halben Stunde durch.




Zum Schluss gab es noch ein Becken in dem sich etliche Rochen befanden. Eigentlich waren wir dagegen diese zu streicheln. Allerdings kamen die Rochen an den Rand hoch und haben darauf gewartet, dass man die Hände hinein hielt. Wenn das der Fall war, sind sie an die Hand von selber ran geschwommen und haben sich so streicheln lassen. Also ging es von den Fischen selbst aus. 
















Nachdem wir heuer unser Leihauto für vier Wochen gemietet haben, schauen wir mal was wir alles schaffen zu besichtigen. Als erstes gings wieder nach San José







 













Der nächste längere Aufenthalt ist wieder der Campingplatz Cabo de Gata nahe Almeria, Andalusien.




Wir hatten den gleichen Platz wie 2024/25 reserviert und auch bekommen. 🤗

Natürlich mussten wir gleich zu Beginn an unsere Lieblingsstrandbar in Cabo de Gata gehen. Sie ist noch immer am selben Platz. 😆



Am 22. Dezember 2025 sind wir nach Almeria gefahren. Hier gab es tatsächlich einen Weihnachtsmarkt.




Die Temperatur war sehr erträglich.







Die Route von Camping Ribamar, Alcossebre nach Cabo de Gata war wieder die selbe wie letztes Jahr. 

Am Campingplatz hat sich nichts verändert. 












Die zwei Monate im Camping Ribamar gingen tatsächlich wieder schnell vorbei. Wir haben "Alte" Bekannte getroffen. Klaus und Birgit waren die ersten zwei Wochen auch vor Ort, schön wars. Mit anderen Campern vom letzten Jahr haben wir uns auch des Öfteren nett unterhalten. Und wir haben wieder tolle Menschen kennengelernt. 

Das Fazit vom Campingplatz fällt aber diesmal so aus:

 

Die nächsten Jahre werden wir mit Sicherheit nicht mehr so lange auf diesem Platz bleiben. Leider war die familiäre Atmosphäre gegenüber dem letzten Jahr etwas abgekühlt. Der Campingplatz blieb auf seinem Niveau stehen, hat aber nichts verbessert, eher im Gegenteil. Die ganze Ökologie vom Platz ermöglicht es nicht die Wäsche richtig mit Reinigungsmittel zu waschen. Man soll selber nichts in die Maschine geben, weil angeblich Waschmittel automatisch zugegeben wird, man riecht aber absolut nichts wenn die Wäsche fertig aus der Waschmaschine kommt. Im Gegenteil, manche Kleidungsstücke haben im Anschluss mehr Flecken als vorher.

Die Gegend rund um den Nationalpark Sierra d'Irta ist sehr schön, aber wir haben das Meiste schon gesehen und so wurde es mit der Zeit langweilig. Natürlich kann man jeden zweiten Tag eine Runde joggen, aber selbst dies wird eintönig. Es kann durchaus sein, dass wir in den nächsten Jahren für eine oder zwei Wochen hierher kommen, aber mit Sicherheit nicht für länger. Für ein bis zwei Tage als Zwischenstopp ist die Anfahrt über die zwei Kilometer Feldpiste nicht geeignet.





Ein weiterer Ort war Torre Ebri, den wir letztes Jahr nicht geschafft hatten. Auf den Weg dorthin hatten wir die Wanderung letztes Jahr abgebrochen, da es uns zu steil geworden war.


Zur Erinnerung, die gelbe Markierung war der Wanderweg gewesen.


Diesmal sind wir mit den Radln gefahren und zwar so:


Die Strecke war anspruchsvoll. Insgesamt acht Kilometer Steigung.  Davon sind ca. sechs geteert, die krasseste Steigung war 16%. Der Turm liegt auf 497 m und wir sind am Campingplatz auf 10 m.

Nach dem geteerten ging der Weg so weiter wie unten auf dem Foto. Nur dass hier zum Teil so krasse Stufen drin waren, dass wir mit dem Motor der Bikes fast aufgesetzt haben und die Räder gerade noch so den Boden berührten. Die Spurrinnen waren dazu auch noch sehr zahlreich. Wir reden hier von 10 bis 30 cm breiten und mehr als 30 cm tiefen Spurrinnen!


Der kleine Pfeil unten zeigt unseren Campingplatz.


Die Aussicht ist genial, nur der Wind bläst halt da oben wie verrückt.


Hier oben war das Ziel. Den Turm sieht man vom Campingplatz aus recht gut


 Oben Angekommen 🤗









Einer der Aussichtspunkte den wir letztes Jahr nicht geschafft hatten, war Capicorb. Letztes Jahr war dies nach dem Unwetter. Dort war ein Übergang auf der Strecke komplett weggespült worden.

Letztes Jahr sah das so hier aus. Heuer sind wir einfach darüber gefahren und haben glatt vergessen ein Foto zu machen.


In Capicorb angekommen, sieht es so aus.




Dies war auch heuer wieder unsere Route. Diesmal sind wir bis zum Ende gekommen




Es ist eine einfache Tour von insgesamt 20 km hin und zurück. Es gäbe ein Restaurant mit Aussicht im ersten Stock am Strand, gegenüber von dem abgebildeten Stuhl. Dort waren an dem Tag sehr viele Spanier beim Essen, deshalb war es uns zu laut.

Des Weiteren hätte Capicorb noch eine kleine Kapelle, die aber so unscheinbar und rundherum eingezäunt ist, dass wir sie nicht einmal fotografiert haben.



 

 

 

Da wir das Meiste aus der Umgebung vom Campingplatz Ribamar letztes Jahr schon gesehen und euch berichtet haben, werden die Beiträge von hier heuer nicht mehr so zahlreich sein.



Unsere diesjährige Route nach Spanien...

 


Am 01. Oktober ging es los. Das Wohnmobil war rappelvoll. Räder, Vorzelt, Verpflegung, Klamotten, alles was man so braucht und vor allem was ins Wohnmobil rein ging war drin. 😆

Wir freuten uns schon auf die Tour nach Spanien...

Aber nicht lange. Just in dem Moment als wir losgefahren sind, bzw. 10 Meter später, leuchtete die Motorlampe von unserem Fahrzeug auf und empfahl uns in die Werkstatt zu fahren. Der Turbo war weg. Es ging maximal mit 60 km über die Bundesstraße. Es half nichts, wir mussten zu unserer Werkstatt des Vertrauens, zu Fuhrmann nach Erharting. Super! 🤮

Da wir auf unserer Fahrt bei unserer Enkelin Zwischenstation machen wollten, fuhren wir erst gegen 11.30 Uhr los. So kamen wir kurz vor Mittag bei der Werkstatt an. Hier schilderten wir unser Problem und gleich nach Mittag versprach man uns das Wohnmobil anzuschauen.

Um halb drei kam der Werkstattmeister zu uns. "Hier ist das Problem" meinte der Herr und hielt den Luftzufuhrschlauch vom Turbolader in der Hand. Ein Marder hatte ganze Arbeit geleistet und ein schönes Loch in den Schlauch gebissen. Somit konnte der Turbo nicht mehr richtig bzw. gar nicht arbeiten. Gottseidank hatte die Werkstatt einen Ersatz vorrätig, der sogleich eingebaut wurde. Da wir eine längere Reise vorhatten, haben sie den kompletten Motorraum abgesucht, ob nicht noch mehr Schäden vorhanden waren. Dem war glücklicherweise nicht so. 

So konnten wir mit dreistündiger Verspätung (und 250 € ärmer) noch am selben Tag in Richtung Ulm losfahren. 😊

Nochmals einen ❤️-lichen Dank an unsere Werkstatt, die uns so schnell geholfen hat. Auch dass sie den kompletten Motorraum nach weiteren Schäden von sich aus noch abgesucht haben. Dies ist leider heute nicht mehr so selbstverständlich und freut uns dafür umso mehr.


Der Stellplatz ist klein (4 Plätze) dafür kostenlos. Ver- und Entsorgung (kein Bodeneinlass!) vorhanden, der Strom kostet 50 Cent / kWh, das Wasser 50 Cent / 60 l, kein WLAN, aber Hunde sind erlaubt. Wenn der Platz voll ist, stellen sich die kleineren Mobile auf den PKW-Parkplatz daneben.







Das schiefste Hotel der Welt.






 

 





Als wir um ca. 17.30 in Langenau am Stellplatz ankamen, hatten wir Glück, es waren alle 4 Plätze noch frei und wir konnten uns so richtig schön den passenden aussuchen. Dann ging es auf zu unserem Sohn, der Schwiegertochter und unserer Enkelin. 😍 

Als wir des Nächtens zurück kamen, war der Stellplatz voll und sogar auf den PKW-Parkplätzen sind Mobile gestanden.




Wir freuten uns schon auf die nächsten Tage, an denen wir uns auch Ulm anschauten....








Zum Abendessen mussten wir Baden-Württemberg verlassen und durften zurück in den Freistaat Bayern, weil der Grieche in Neu-Ulm war.


Zwei Tage später ging es dann weiter. Eigentlich nach Freiburg im Breisgau....



Unser Ziel an diesem Tag war Freiburg im Breisgau. Der Stellplatz soll schön und sehr groß (80 Plätze) sein. Nach viereinhalb Stunden Fahrt sind wir auch gut angekommen. Leider war der Stellplatz direkt neben dem Messegelände und übervoll. Sogar in den Kurven am Platz waren Wohnmobile gestanden, so dass wir Mühe hatten überhaupt rum zu kommen. Außerdem gefiel uns der Platz gar nicht. Zu weit weg von der Innenstadt und die Ausstrahlung eines lieblos hin gepflasterten Großparkplatzes.

Also suchten wir den nächsten Platz auf unserer Route, dieser war in Breisach am Rhein.


 



Der Stellplatz am Rheinufer war zwar auch nur eine große Teerfläche, aber fast leer als wir ankamen. 

Hier gibt es ebenfalls 80 Stellplätze. Die Nacht kostet 14 €, es sind maximal drei Übernachtungen erlaubt. Ver- und Entsorgung sind vorhanden, aber kein Strom, kein WLAN, doch Hunde sind erlaubt. Zu Fuß ist man in ca. 10 Minuten in der Stadt. Am Abend kommt ein Parkwächter, der die Tickets überprüft und die Wohnmobile in Reih und Glied umparken lässt, so dass alle am frühen Morgen abfahren können und keiner blockiert ist.



Das Breisacher Stephansmünster






Diese beiden Flusskreuzfahrtschiffe haben wir auch schon in Passau gesehen. 😆






Breisach ist ein sehr schönes Städtchen zum Anschauen. Im Gasthaus "Elsässer Hof" haben wir sehr gut gegessen. Ein kleiner Tipp: Öffnungszeit abends ist ab 17.30 Uhr, die warme Küche gibt es ab 18.00 Uhr, unbedingt vor 18 Uhr hin gehen. Es gibt sehr viele Reservierungen und wenig Plätze. Wir haben den vorletzten Platz um 17.40 Uhr ergattert. Ab 18.00 Uhr wurden alle anderen zusammen am großen Stammtisch platziert.





 Nach zwei Nächten ging es weiter nach Frankreich...



 


Saint-Desirat in Frankreich war unsere nächste Station. Der Parkplatz des ortsansässigen Weingutes war für Wohnmobile ausgelegt. Strom und Entsorgung waren lt. Winzer vorhanden.  


Natürlich mussten wir die Auswahl der Weine begutachten. Der Verkaufsraum war sehr geschmackvoll ausgestattet. Die Preise der unterschiedlichsten Weine reichten von 5 bis 30 €. Bei jeder einzelnen Flasche war eine kurze Beschreibung dabei, so dass die Auswahl erleichtert wurde. Wir haben einen Rotwein, dieser war sehr lecker, und einen Weißen gekauft. Der war nicht leider nicht ganz unser Geschmack. 




Ein Stückchen an der Rhone entlang ging es am nächsten Tag weiter nach Capmany in Spanien.

Strom war tatsächlich vorhanden. Wir nutzten ihn jedoch nicht, die Entsorgung war außer Betrieb. Dies hatten wir davor aber schon in den einschlägigen Foren mitbekommen.

Bei unserer Ankunft war niemand auf dem Platz. Bis zum Abend standen vier Wohnmobile, eines samt Anhänger, ein Van und ein Wohnwagengespann um uns herum.


Das Örtchen war klein und sehr hübsch.






Nach 435 Kilometern waren wir auch schon in Spanien auf dem Campingplatz Albera in Capmany angekommen. Bei 31 Grad! 😎😃













Diese Felsformationen waren nicht auf dem Plan. Aber durchaus interessant.







Auch dieser Fels steht da einfach so...





Dies war unser Ziel. "Stonehenge für Arme". Etwas kleiner als in England, aber durchaus auch eindrucksvoll.

Es war eine sehr schöne Wanderung.



Eine kleine Anmerkung hätten wir noch.

Wir waren in Capmany im Restaurant "El Fort". Die Öffnungszeiten sind abends ab 18 Uhr, gekocht wird erst ab 19 Uhr. Es sind zwei ältere Damen die das Restaurant betreiben. In einer Rezession wurde bemängelt, dass die Dame die bedient, kein Deutsch kann, Englisch nur sehr schlecht, und dass sie sehr unhöflich ist. 

Dem widersprechen wir entschieden. Die Dame war äußerst nett, um kurz vor 19 Uhr kam sie und fragte (mit Handzeichen), ob wir etwas essen möchten. Sogleich brachte sie uns die Speisekarte. Wir bestellten, sogar mit Sonderwunsch und man brachte uns das gewünschte Essen genau wie bestellt. Ich denke es ist nur die Art und Weise wie man mit den Menschen spricht. Wenn man nett und höflich ist bekommt man alles machbare. 

Das Essen war sehr gut, der Wein ebenfalls und die Preise waren sehr in Ordnung. Beim nächsten Mal, kommen wir bestimmt wieder hierhin.








Laut Komoot sollte es eine schöne Wanderung in der Umgebung vom Campingplatz geben. Da wir diesmal drei Nächte blieben, hatten wir genügend Zeit für eine Tour.

Die Strecke war 10,6 km lang, dafür brauchten wir 2 h 33 min. Natürlich mit ausgiebigem Fotografieren. 😆


 
















Am anderen Ende von Capmany machten wir gegen Ende unseres Aufenthalts noch eine Agrobodega ausfindig. Hier wurden Speisen und Spirituosen von ortsansässigen Bauern und Winzern angeboten. Natürlich mussten wir uns auch hier eindecken.

PS: Die Weine waren sehr lecker, der Hierbas (Kräuterlikör) auch. 







*Quelle: todobares.com


Nächster Halt: Camping Ribamar in Alcossebre für die kommenden zwei Monate...







 


393 Kilometer waren zu fahren. Nach fünf Stunden Fahrt waren wir an der ersten Station für längere Zeit angekommen. Camping Ribamar 09.10.-10.12.2025

Was uns erstaunt hat war die Anfahrtsstraße. Letztes Jahr benötigten wir für die rund 2 Kilometer 20 Minuten. Dieses Jahr ging es deutlich schneller. Die Straße wurde gottseidank aufgefüllt, begradigt und verdichtet, dadurch ist sie um einiges besser geworden. 



Die ersten zwei Tage wölkte es etwas. Aber das war uns egal. Hier haben wir unsere Freunde Birgit und Klaus wieder getroffen. Somit war die Stimmung von haus aus sehr gut.


Der Campingplatz ist offiziell für Wohnmobile über 8 Meter Länge geeignet. Es gibt größere Plätze, auf denen diese Mobile passen würden. Aber nur quer! Wenn jemand noch sein Vorzelt oder eine große Markise dazu ausfahren möchte, funktioniert dies nicht. Man kann am Rand mit größeren Mobilen oder Wohnwägen stehen. Dann reicht aber meist ein Teil davon in die Straße, was nicht gern gesehen wird. Es sei denn, man steht so weit an der Mauer, dass man keinen behindert.

 Das Einparken ging diesmal noch leichter als letztes Jahr.

😃





Die nächsten Berichte werde ich dann wieder oben anfügen, damit alles Neues wieder einfacher anzuschauen ist. 

Danke fürs Vorbeischauen. 😃